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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Wo setzt man in der Schule an?

Das Problem einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zeigt der Perspektivenwechsel beim Blick auf die beiden Seiten einer Medaille. Man kann Vorder- und Rückseite nicht gleichzeitig betrachten, sie sind aber gleich wichtig, sie gehören zusammen.

Seite A der BNE-Medaille: Der Mensch bestimmt, wohin es zukünftig gehen soll.

Das Individuum und die Umwelterziehung stehen im Mittelpunkt dieser Betrachtungsweise,
Globales Lernen erscheint aus dieser Sicht nebensächlich, manchmal sogar hinderlich.

Seite B der BNE-Medaille: Die Weltgemeinschaft bestimmt, wohin es zukünftig gehen soll.

Das System Erde und Globales Lernen stehen im Mittelpunkt,
individuelle Umwelterziehung erscheint hier nachrangig.

Beide Seiten A und B hinterlassen eine gemeinsame Wirkung:

Das Bemühen einzelner Weltverbesserer beim Verhältnis 1:6 600 000 000 Menschen auf der Erde (im Jahr 2007) macht den Einzelkämpfer mutlos und gleichzeitig bleibt die Weltgemeinschaft abstrakt und anonym, keiner vertraut auf sie, man kennt nur ihre Probleme, auch dies macht mutlos.

Wo also ansetzen?

Da hilft z.B. das Vergleichsbeispiel "Ameisenhaufen", ein sich selbst steuerndes System. Jede Ameise hat ihre Aufgabe im System und jede Ameise reagiert auf das ganze System. Jede Ameise stellt sich den Problemen des Systems, jede Ameise erkennt also die Probleme des Systems und reagiert darauf. Das ist bei Ameisen angeboren, offensichtlich nicht aber bei uns Menschen.

Nicht aufgeben! Lernen wir von den Ameisen!

Also liebe Weltverbesserer: Trainiert euch im Lösen von Problemen, damit gewinnt ihr Gestaltungskompetenz. Gestaltungskompetenz ermöglicht einen sicheren Weg in die Zukunft, sie hilft bei der Bewältigung unerwarteter Schwierigkeiten.

Noch eine Beobachtung Platos zumThema: Problemlösung

Die Umweltspione wollen dir dabei helfen.

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